pflanze

Unsere an Leistung orientierte Gesellschaft lehrt uns, viel Selbstkritik zu üben, um immer besser zu werden. Wir vergleichen uns ständig mit anderen. Nur, das kann auf der einen Seite hilfreich und motivierend sein, aber auch viel Leid und Schmerz erschaffen. 

Um den Moment so wach wie möglich zu erfahren und zu bemerken, ob Leid entsteht, hilft uns die Praxis der Achtsamkeit. Präsent zu sein für das was geschieht und gleichzeitig mit Mitgefühl, Weisheit und Güte auf das, was wir erfahren, zu reagieren.

Im Mitgefühl öffnen wir das Herz nicht nur für die anderen, sondern auch für uns selbst. Mitgefühl schafft eine Distanz zum Leid.

Der Psychologe und Mitgefühlsexperte Christopher Germer beschreibt, dass Mitgefühl entsteht, wenn Liebe auf Leid trifft und ihre liebevolle Qualität bewahrt.

Mitgefühl erfordert Mut und Großzügigkeit. Mitgefühl ist eine der vier buddhistischen Herzensqualitäten: Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. 

Im Mitgefühl für uns selbst öffnen wir das Herz und erlauben uns, auch verletzlich zu sein. Wir kultivieren Wertschätzung für unser gemeinsames Menschsein.

"Wenn jedem 8-Jährigen auf der Welt Meditation beigebracht wird, werden wir Gewalt innerhalb einer Generation aus der Welt schaffen."
Dalai Lama

                                                                                 

 

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