pflanzeDer Ursprung des Wortes "Achtsamkeit" liegt im Buddhismus begründet und ist ein wichtiger Aspekt der buddhistischen Philosophie und Meditationspraxis. Jon Kabat -Zinn ist es gelungen, im MBSR die Essenz von Achtsamkeit in einen nicht-buddhistischen Kontext zu bringen, frei von Kultur und Religiosität. Denn die wichtigste Botschaft ist, durch Achtsamkeit wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.

Unsere menschliche Natur möchte schöne Momente festhalten und konservieren und alles was unangenehm ist, soll bitte gehen, wird verdrängt, im Extremfall bekämpft. Genau hier stärkt Achtsamkeit unsere Haltung und unser Bewusstsein, die Dinge, Menschen, Situationen nicht in Schubladen zu packen (Bewertung) sondern offen, neugierig, freundlich und vor allem unvoreingenommen dem Leben zu begegnen (Anfängergeist, die Welt mit Kinderaugen betrachten) und lädt ein zu beobachten, wahrzunehmen, mal etwas ausklingen lassen – ohne ständig zu reagieren.

So schwer es auch manchmal scheint, aber unser Leben findet ausschließlich im Hier und Jetzt statt. Grübeleien über Vergangenes können lähmen und Gedanken an die Zukunft sind wie in eine Glaskugel zu schauen... wir können nicht wissen, was passiert. Auch hier sind es oft Gedanken, die wiederum bestimmte Gefühle erzeugen und im schlimmsten Fall Leid, Stress oder Unbehagen auslösen. Dann verlieren wir den Zugang zu dem, was hinter all diesen Prozessen liegt.

Die größte Kraft der Achtsamkeit liegt für mich in der Akzeptanz und dem gelassen beobachten können, das alles einen Zeitpunkt hat.

Die Fähigkeit, bewusst im Hier und Jetzt zu sein, lässt das Gefühl entstehen, zu leben und nicht gelebt zu werden.

Mit Achtsamkeit können Sie entdecken und lernen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, mit Situationen umzugehen.

Achtsamkeit unterstützt dabei, mehr Mitgefühl für sich und das Leben zu entwickeln...

 

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